Sonntag, 27. Juli 2014

A Weekend in DIYs

Einen sonnigen, faulen Sonntag wünsche ich euch allen! Ich komme gerade vom Fahrrad-Putzen, denn bald steht wieder das DOCKVILLE an und da muss der Drahtesel tip top sein! Naja, meinen Frust über eine neue benötigte Fahrradkette habe ich noch nicht ganz abgeschüttelt, aber dafür ist an diesem Wochenende doch noch einiges an kleinen Projektchen fertig geworden, die ich gerne machen wollte.
So habe ich die Lavendelbüsche, die meine Mama im Garten hat, rabiat runtergeschnitten. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, einen Kranz aus Blumen damit zu flechten! Wir haben so viel Lavendel gehabt, dass es für zwei Kränze und einige Blumenbündel gereicht hat. Ich bin ganz stolz auf mich. Mein Kranz ist inzwischen schon getrocknet und erfüllt meinen Hausflur mit Lavendelduft, ein kleines Träumchen ist das.


Der Lavendel duftet herrlich! Mit den Blüten haben meine Mama und ich noch einige Beutelchen gefüllt, die hängen jetzt im Kleiderschrank und halten ungewollte Viecher fern. Außerdem haben wir ein kleines Glas Lavendelöl angesetzt! Ich bin gespannt, ob das was wird.


Außerdem habe ich nun endlich einen Laden gefunden, der recht günstig Ohrring-Stecker zum selbst bekleben verkauft! So konnte ich dieses kleine Schmuck-DIY mit den Rosen fertig stellen. Die Blumen habe ich aus Fimo geformt: ich hatte vorher noch nie mit dem Material gearbeitet, aber ich habe zwei Packungen im Sonderangebot gekauft und es ist recht einfach, mit der Knete schöne Dinge zu formen. Die Ohrringe sind übrigens von Sailor Jupiter inspiriert, falls einige von euch alt genug sind, um sich an die Serie Sailor Moon zu erinnern ;-) Ich freue mich über meine neuen Rosenstecker! 
Ich hoffe, ihr habt an eurem Wochenende auch was schönes gemacht und wünsche euch noch einen schönen Rest-Sonntag!

Donnerstag, 24. Juli 2014

Kopfband fix selbst gemacht

Quellen: hier und hier









Bei dem schönen Sommerwetter kommen die Kopfbänder wieder groß raus! Das schönste daran ist, dass man so ein Band in allen möglichen Variationen tragen kann und dass es gerade für so kurzhaarige Geschöpfe wie mich eine Möglichkeit ist, die Frisur ein bisschen aufregender zu gestalten :)

So ein Band lässt sich außerdem ruck-zuck selber machen! Ich hab in meiner alten Stoffkiste noch einen gemusterten Jerseystoff gefunden, der für das Projekt wie gemacht ist. Auf der kleinen Fläche wirkt das Muster dann auch nicht mehr ganz so exzentrisch, ist aber trotzdem ein Hingucker. 
Für das geplante Kopfband braucht ihr eine Stoffbahn von ca. 140x25 cm.

gibt auch ein hübsches Halstuch ab :)
Ich finde es schöner, das Band offen zu lassen, da ein vorgefertigter "Schlauch", den man sich über den Kopf zieht, immer recht schnell ausleiert und einem auch der Möglichkeiten beraubt, verschiedene Knoten mit dem Band zu binden. Die Stoffbahn legt man erst einmal mit der linken Seite nach oben vor sich hin (1). Dann faltet man die Außenkanten unten und oben jeweils zur Mitte hin (2), und faltet danach das Band noch einmal in der Mitte (3). So ist die blasse Seite des Stoffes nicht mehr zu sehen. 
Wer mag, kann sein Band noch mit einigen Stichen fixieren, damit er es nicht immer wieder von neuem falten muss. Was ich auch sehr schön finde: ich habe die Enden schräg abgeschnitten (4), so hat man später beim Knoten nicht so viel Stoff im Weg und wenn die Zipfel im Nacken herunter hängen, sieht es damit auch viel netter aus. 


Und schon seid ihr fertig mit dem Band! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und das Internet bietet tolle Knoten- und Bindetechniken für Kopftücher an! Ich für meinen Teil habe bereits einen Knotenfavoriten: einfach das Band vom Hinterkopf aus um den Kopf legen, die Bandenden an der Stirn einmal umeinander wickeln und dann die Zipfel wieder im Hinterkopf verknoten. Easy Peasy!

Donnerstag, 19. Juni 2014

Jewelry Storage + Display


Howdy ihr Lieben! Ich habe mich die letzte Zeit etwas auf Pinterest herumgetrieben und war auf der Suche nach cleveren Ideen, meinen Schmuck aufzubewahren. 

Bisher bin ich ganz gut damit gefahren, meine Ketten und Ohrringe an der Wand aufzuhängen. Mit Pinnwand-Nadeln entsteht so ganz schnell eine "Schmuckwand", die praktisch und hübsch zugleich ist. Auch die Ohrringe hängen an meiner Wand, wie ihr das oben im Bild sehen könnt. Ich habe einfach einen günstigen Bilderrahmen mit Nägeln beschlagen, an denen ich die Ohrringe aufhängen kann. 


Für meine schönesten/ausgefallensten Ringe ist mir vor ein paar Tagen ebenfalls noch ein Geistesblitz gekommen. Dazu habe ich ein kleines Kästchen mit dickem Schaumstoff ausgepolstert und habe diesen noch mit einem hübschen Stoff beklebt. Dann habe ich noch Schlitze in die Stoff-Schaum-Kombination geschnitten, damit darin die Ringe Platz finden. Am besten klebt ihr den Schaumstoff auch mit doppelseitigem Klebeband im Kästchen fest, sonst flutscht der immer mit den Ringen raus, die ihr herausnehmen möchtet. 

Achtung, macht es bloß nicht wie ich und schneidet den Stoff passend quadratisch zu, denn sonst passiert es euch auch, dass man die unschönen, ausgefransten Kanten vom Stoff noch sehen kann. Schneidet den Stoff lieber etwas großer als den Schaumstoff zu und stopft den Rest an den Rändern vom Schaumstoff ins Kästchen. 

Insgesamt finde ich es aber ganz schön, dass die Ringe im Kästchen gut sichtbar aufbewahrt sind und irgendwie auch ein bisschen zur Deko werden. Allerdings enden da auch schon meine Kreationen. Besonders für Armreifen finde ich es schwierig, eine schöne Aufbewahrung zu finden, die nicht zu teuer ist. Das gleiche gilt übrigens auch für mein Make-Up... 
Vielleicht habt ihr ja eine gute Idee? 



Donnerstag, 15. Mai 2014

"Festival des Métiers" oder auch: Mode im Museum!
















Im Hamburg Museum gibt es kostenlos eine Kunstausstellung der besonderen Art: Mitarbeiter von Hermès führen ihr Handwerk vor. Ob mit Leder, Stoff, Farben, Keramik oder Uhrwerk, hier sind Meister am Werk. Besonders beeindruckt war ich von dem butterweich gearbeiteten Leder, das von einem Herren in Handschuhe verwandelt wurde. Alle möglichen Tätigkeiten wurden an verschiedenen Ständen vorgeführt, sodass die Produkte dieser teuren Hausmarke für jeden hautnah zu erleben waren. Nur mein Französisch ist leider schon so eingerostet, dass ich mich leider auf die netten Übersetzer verlassen musste! 
Wer auch bei Hermès hinter die Kulissen schauen möchte, kann das im Hamburg Museum noch bis Sonntag tun. 

Sonntag, 13. April 2014

Update für einen Pullover: Strasssteine 2.0

Dieses DIY wollte ich eigentlich schon früher posten, doch meine Foto-Pläne wurden leider durch ein paar Umstände durchkreuzt. Aber nun kann ich euch das DIY endlich zeigen, wenn auch in einem etwas zurückhaltenderem Stil :-)

Ähnlich wie hier habe ich bei einem Pullover wieder Strasssteine an den Ausschnitt angenäht. Da dieser Pullover hier bereits glitzert (aber meiner Meinung nach eben immer noch nicht genug ;-)), habe ich mich für nur eine Form der Steine entschieden. Wenn ihr euch auch an so ein Projekt machen möchtet, braucht ihr ca. 20 Steine, Nadel und Faden. 

Messt aus, wie weit der Abstand zwischen den einzelnen Steinen sein soll, damit der Kragen am Ende regelmäßig aussieht. Benutzt einen Bleistift oder Stecknadeln, um die einzelnen Stellen zu markieren.

Ein bisschen Handarbeit und eine Folge eurer Lieblingsserie später seid ihr dann auch schon fertig! Ich freue mich immer darüber, wenn ich mit ein paar Handgriffen aus einem schlichten Teil einen kleinen Hingucker zaubern kann. Und wenn das Ergebnis auch noch glitzert, ist das umso besser :-)

















As in this project, I updated a sweater by adding rhinestones to the collar. Since the sweater at hand already sparkles a little I used rhinestones of the same shape, so that the result stays subtle and elegant. If you want to recreate this project, you just need ca. 20 rhinestones, needle and thread. 

It's best to measure the distance between the individual stones so that your sweater doesn't end up looking messy. Mark the places were your want to sew on your stones with a pencil or a pin. A little bit of sewing and an episode of your favorite series later you're done! I'm glad that you can change something ordinary into an eyecatcher with just a few simple touches. 


Dienstag, 8. April 2014

Schnell mal eben: ein Hippiekleid wieder aufmotzen


Eigentlich wollte ich dieses Kleid, das ich vor Jahren mal bei H&M gekauft habe, längst auf dem Flohmarkt loswerden. Obwohl ich das Muster so wunderschön finde, ist der Schnitt des Kleides formlos und außerdem kann ich das Teil als Kleid nicht tragen, da es zu kurz ist. Auf der Facebook Seite von Spell Designs habe ich dann aber dieses Bild hier entdeckt: 

Das sieht mir doch verdächtig ähnlich wie mein altes Kleid aus! Und alles, was es für eine schöne Form gebraucht hat, war ein Band in der Taille! Wie einfach, wie schnell gemacht das ist! Der Einfachheit halber habe ich bei meinem Kleid ein Gummiband statt eines normalen Bandes eingenäht. 


Manchmal braucht man eben nur einen kleinen Denkanstoß, um aus einem fast ausgemusterten Kleid ein wieder geliebtes Stück zu machen <3 

Mittwoch, 2. April 2014

"Sie haben Post!"- DIY Holztasche


Es ist schon ganz lange her, dass ich dieses DIY Projekt gemacht habe. Ich habe mir damals schon gedacht, dass es toll wäre, es mit anderen zu teilen- und voilà! Danke, Internet! Heute kann ich also zeigen, wie ich meine Postkarten-Holztasche selbst gebastelt habe. Für das ganze Projekt solltet ihr vor allem viel Zeit für das Trocknen der Farbe einplanen.

Für die Umhängetasche braucht ihr: 
- eine Holzbox, unbehandelt (gibt es im Bastelladen)
- Aufhängungen für Bilderrahmen, mit kleinen Nägeln (aus dem Baumarkt)
- eine Kette, ca. 2m
- Farbe für das Holz, ich habe dunkelbraun und weiß verwendet
- einen schwarzen Filzstift
- alte Briefmarken
- einen Hammer, evtl. eine kleine Zange, Pinsel, Leim, Schleifpapier, Malerkrepp

Schritt 1) Schleift die Box mit eurem Schleifpapier ab, damit später die Farbe gut daran haften bleibt. Vergesst auch nicht die Innenseite! Klebt danach mit eurem Malerkrepp die Scharniere der Box und den kleinen, goldenen Verschluss ab.

Schritt 2) Beginnt nun mit dem Anmalen der Box. Ich habe mit Dunkelbraun angefangen und damit die ganze Box, auch auf der Innenseite, grundiert, sodass alles gleichmäßig mit der Farbe bedeckt war. Lasst die erste Schicht Farbe gut trocknen! Danach könnt ihr mit der weißen Farbe eine weitere Schicht auf die Box malen und auch die wieder gut trocknen lassen. Die Innenseite meiner Tasche habe ich allerdings dunkel gelassen, aber das kann jeder machen, wie er will. Das Kreppband kann jetzt entfernt werden.
Wiederholt dann Schritt 1), indem ihr diesmal sanft die Kanten der Box und die Oberfläche anschleift. So kommt unter der weißen Farbe eure dunkelbraune Schicht hervor, was der Box einen altmodischen "shabby chic" gibt.


Schritt 3) Jetzt könnt ihr oben auf eure Box die Postkarte schreiben. Hier ist etwas kreatives Fingerspitzengefühl gefragt. Nehmt euch einen gut deckenden Filzstift und wenn möglich eine Vorlage (ich habe eine alte Postkarte von meinem Opa dafür benutzt), um eure Tasche zu beschriften. Mit dem Kleber könnt ihr noch alte, hübsche Briefmarken aufleimen. Eine Extraschicht Kleber darüber schadet nicht!

Schritt 4) Ihr könnt nun die Aufhänger für eure Kette an der Box befestigen. Da diese mit Nägeln befestigt werden, müsst ihr hier mit dem Hammer ran, es wird also etwas laut ;) Die physische Gewalt zahlt sich am Ende aber aus; ihr müsst jetzt nämlich nur noch eure Kette befestigen, dann seid ihr fertig! Ich hoffe, euch gefällt mein Ergebnis! <3